Aussicht

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08. Oktober 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Wasserfall, die 2te…

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22. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Wasserfall

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21. September 2017 von iljaosthoff
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Sipplinger Kopf

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20. September 2017 von iljaosthoff
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Hochvogel

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19. September 2017 von iljaosthoff
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Frühaufsteher

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18. September 2017 von iljaosthoff
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Sonnenuntergang

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14. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Wasserfall

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12. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Bergsicht

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11. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Strahlen

Glory

10. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Kühe vor dem Viehscheid….

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09. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft, Tiere | Schreibe einen Kommentar

Über dem Tal….

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06. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Letzte Überlebenden des Sommers….

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05. September 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

From above

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09. August 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Aggenstein

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09. August 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schreibe einen Kommentar

Pantheon

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31. Juli 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Rom 2016 | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Riedberger Horn

Bei dem Regen mal was sonniges 🙂1G0A7673-Pano

27. Juli 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Landschaft | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

In der Nacht

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21. Juli 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Rom 2016 | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Colosseum

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18. Juli 2017 von iljaosthoff
Kategorien: City, Reise, Rom 2016 | Schreibe einen Kommentar

Marokko 2017 – Fazit

Für mich war es die erste Reise in ein islamisches Land und dementsprechend neugierig war ich. Marokko ist sicher nicht der Prototyp eines islamischen Landes, aber dafür das einzige, was man im Moment sicher bereisen kann.

Für uns war es eine ganz tolle Reise, mit vielen unvergesslichen Eindrücken, wundervollen Landschaften wie aus 1000 und einer Nacht.

Herausheben möchte ich hier die Leute. Marokkaner sind unglaublich kontaktfreudige und freundliche Menschen, die sehr an einem interessiert sind. Ok, die meistens wollen Dir erstmal einen Teppich oder ein Kamel verkaufen, wenn man aber das abgebogen hat, dann sind sie sehr interessiert an Dir und erzählen auch sehr viel über sich und ihr Land. Ich war noch nie in einem Land unterwegs, in dem ich soviel Kontakt zu Einheimischen gehabt habe und soviel über das Land und die Leute erfahren habe. Zugegebenerweise hatten wir sicher mit unser kleinen Tochter ein Vorteil, aber wenn man sich nicht zu „kontaktmuffelig“ anstellt, wird man schnell interessante Dinge erfahren.

Insgesamt kann ich sagen, daß ich sicher dieses Land nicht zum letzten Mal besucht habe 🙂

Ich hoffe, daß Euch mein kleiner Reisebericht gefallen hat und wenn es Fragen oder Anregungen gibt, gerne hier in den Blog oder per Email schreiben.

16. Juni 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Marokko 2017 | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Marokko 2017 – Tips und Tricks

Disclaimer:

Wir waren die ganze Zeit mit unserem Bussle unterwegs und waren nur auf Campingplätzen und Stellplätzen. Wir waren weder in Hotels noch an der Westküste unterwegs, so daß diese Tips natürlich nur Leuten weiterhelfen, die ähnlich wie wir unterwegs sind 🙂

Photographieren:

In islamischen Länder ist das Photographieren von Personen aus religiösen Gründen nicht gerne gesehen bzw. verboten. So hart wird das nicht gesehen. Es ist uns ein paar Mal auf dieser Reise passiert, daß Personen sich sobald sie uns gesehen haben, weg gedreht haben und die Frauen ihr Gesicht mit einem Schleier verdeckt haben. So etwas sollten man natürlich respektieren! Ansonsten gilt wie überall in der Welt der gesunde Menschenverstand – man sollte vorher die Personen fragen und meistens darf man dann sie auch photographieren – vielleicht gegen eine kleine Entschädigung. Wenn nicht, dann halt nicht 🙂

Wovor wir nur warnen können, ist in den grösseren Städten Schausteller, Artisten oder Wasserträger einfach zu photographieren. Sie verlangen zum Teil horrende Preise für ein Photo (z.T. über 10 Euro) und werden richtig pampig, wenn man den Preis nicht bezahlt. Genauso können wir nur warnen, sie heimlich zu photographieren, da wird die Situation noch schlimmer. Grade in Marrakech kannst Du dieses unverständliche Verhalten bei vielen Touristen leider sehen.

Camping:

Camping ist absolut problemlos in Marokko möglich. Es gibt in den grösseren Städten überall Stellplätze oder Campingplätze. Aber auch auf dem Land findet man meistens ein Platz. Und wenn nicht, Wildcampen ist in Marokko erlaubt 🙂

Auf den Campingplätzen sucht man meistens vergeblich nach europäischen Standards, aber die meisten haben irgendein Klo und meistens auch ein Dusche, allerdings nicht immer rund um die Uhr mit Wasser versorgt und schon gar nicht mit warmen 🙂

Wir waren auch auf Plätzen, die hatten ein kleines Schwimmbad dabei oder ein Restaurant. Ihr solltet wenn Ihr wie wir Anfang des Sommers oder im Sommer unterwegs seid, darauf achten, ob Ihr irgendwo auf dem Platz im Schatten stehen könnt. Die Sonne brezelt erbarmungslos auf die Plätze runter.

Campingführer gibt es über Marokko genug. Wir können eigentlich die Tips der normalen Reiseführer empfehlen, das reicht meistens.

Ernährung/Hygiene/Wasser:

Hier gilt wie überall in diesen Ländern: cook it, boil it or Forget it! 🙂 Koche es, gar es oder vergiss es 🙂 Die Marokkaner haben definitiv einen robusteren Magendarm Trakt als wir Westeuropäer. Deswegen vertragen wir auch nicht alles, was dort angeboten wird. Wir haben konsequenterweise alle rohen Sachen und Salat vermieden (ja, irgendwann kriegt man einen echten Hunger auf Salat 🙂 und den Rest etwas länger gekocht als wir das hier in Europa machen würden. Dafür hatten wir auch keinerlei Probleme mit dem „Marrakech – Express“ 🙂

Wasser haben wir entweder zum Trinken in Supermärkten gekauft oder wenn wir unseren Frischwasser Tank aufgefüllt haben, extra desinifiziert. Wir haben dafür einen UV Stick besorgt, der das Wasser mit UV Licht desinifiziert. Das funktioniert super, nur leider immer nur einen Liter aufs Mal. Da kann man bei einem 40l Tank schon länger sitzen 🙂

Sicherheit:

Es gab den ganzen Urlaub ein zwei Situationen, in denen wir uns nicht wohl gefühlt haben bzw. die Situation etwas brenzlig war. Ansonsten gab es keinerlei Probleme und wir fühlten uns pudelwohl.  Man sollte die üblichen Sicherheitsmassnahmen anwenden und dann kann man sich sicher durch das Land bewegen. Man sollte sich auch an das Land anpassen, von der Kleidung her, aber auch von dem Verhalten und die Dinge so akzeptieren wie sie sind. Schliesslich ist man der Gast in diesem Land!

Die Marokkaner sind sehr hilfsbereit und helfen wo sie können. Dafür muss man auch in Kauf nehmen, daß man an jeder Ecke übers Ohr gehauen wird. Dies ist halt so und es ist nie bös gemeint! Wenn man jemanden beim Schummeln „überführt“, wird meistens nett gelächelt und das wars dann auch.

In grossen Städten wie Marrakech oder Meknes ist das etwas anders. Da wird der Tourist schon berufsmässig ausgenommen und man sollte durch aus auch auf seinen Rucksack oder ähnliche Sachen gut aufpassen.

Handy/Internet:

Es gibt fast überall im Land guten Handyempfang. Bei der Maroc Telekom gibt es verschiedene Handykarten auch mit mobilem Internet. Wir selber hatten das nicht, haben aber einige getroffen, die das benutzt haben und voll zufrieden waren. Die Preise sind moderat, eine Woche Internet 2 Euro.

Sprache:

Es wird in Marokko Arabisch und Französisch gesprochen. Es gibt aber auch genügend Marokkaner die Englisch oder sogar deutsch sprechen. Im Norden des Landes wird auch viel Spanisch gesprochen, so dass man eigentlich mit jeder Sprache weiter kommt 🙂 Zudem sind die Marokkaner sehr kommunikativ, so dass man auch mit Händen und Füssen viel reden kann 🙂

16. Juni 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 23-25

Marokko

Tag 23-25 – 26.-28.05.2017

Alacant – Buchenberg

1800km

Wir brechen nicht so früh bei den Holländern auf wie wir wollten, wir sind doch schon ganz schön fertig von dem Stress mit der Fähre.

Als wir dann endlich losfahren, lassen wir es gut laufen, so daß wir abends schon kurz in hinter der französischen Grenze auf einen Stellplatz direkt an der Mittelmeer Küste kommen.

Was ein Unterschied zu Marokko! In Marokko sahen wir mal ein oder zwei andere Wohnmobile auf dem Campingplatz, oft auch gar keinen. Hier in Frankreich müssen wir uns den Platz mit 40-50 Weisswand Campern teilen 🙂 Naja, ist ja nur für eine Nacht…

Wir holen uns leckere Pizza, ein kühles Bier und setzen uns an den Strand und geniessen den Sonnenuntergang 🙂

Am nächsten Morgen geht es einigermassen früh los und wieder lassen wir es gut laufen. Auch wenn es mein Geburtstag ist, verbringen wir die meiste Zeit auf der Autobahn. Abends kommen wir in Annecy an, kaufen kurz ein und wollen dann auf einen Campingplatz am See. Hm, irgendwas haben wir falsch gemacht, alle Campingplätze sind voll 🙂

Also fahren wir noch zehn Kilometer weiter an einen Stellplatz. Der liegt auch sehr schön und wir müssen ihn auch nur mir 10 anderen Campern teilen 🙂

Morgens gehts weiter direkt in die Schweiz und komplett einmal durch, bevor wir über Österreich dann unser Heimatstädtchen erreichen 🙂

26. Mai 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 22

Marokko

Tag 22 – 25.05.2017

La Linea – Alacant

550km

Gegen neun quälen wir uns aus den Betten und wundern uns, was aus unserem verschlafenen kleinen Parkplatz geworden ist. Es ist eigentlich ein riesiger Pendlerparklatz und fast alle Plätze sind durch Berufstätige besetzt worden.

Der Platz liegt 100 Meter neben der Grenze nach Gibraltar. Da wir beide noch nie in Gibraltar waren, beschliessen wir spontan, noch einen kleinen Ausflug rüber zu machen.

Hier sind die Zollformalitäten wirkliche Formalitäten und wir sind in zwei Minuten in Gibraltar. Lustigerweise läuft man hinter dem Zoll über die Startbahn des Flughafen von Gibraltar. Es kommt dann auch gleich ein Flugzeug und wir werden von netten Polizisten hinter eine Absperrung verscheucht, damit es landen kann 🙂

Nach zwei Stunden Sightseeing – es ist alles so anders als in Afrika 🙂 – kehren wir dann zu unserem Auto zurück und fahren auf die Autobahn. 

Wir lassen es laufen und sind am Abend schon in der Nähe von Alicante und stellen uns auf einen kleinen Stellplatz bei einem Bed&Breakfast Place von zwei Holländern. Wir werden sehr herzlich begrüsst und der Platz kommt nach drei Wochen Marokko uns sehr luxuriös vor. 

Wir essen noch schnell etwas und dann geht es ab ins Bett.

 

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25. Mai 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 21

Marokko

Tag 21 – 24.05.2017

Moulay Bousselham – La Linea

150km

Morgens räumen wir zum letzten Mal auf afrikanischen Boden für diese Reise unser Bussle auf und fahren nochmals in den Ort, um Vorräte zu kaufen.

Leider gibt es den auf dem Campingplatz vorsprochenen Markt nicht oder wir finden ihn nicht 🙂

Wir fahren dann weiter Richtung Tanger. Noch einmal voll getankt, um unsere Dirhams (die einheimischen Währung)  wegzukriegen und dann geht es zum Hafen. 

Dort wollen wir eine von den Schnellfähren kriegen, die in einer halben Stunde nach Europa fahren. Allerdings wir mir erstmal gesagt, daß heute wahrscheinlich keine mehr fährt, ich soll ich zwei Stunden wieder herkommen, dann wüsste man genaueres.

Ok, nach zwei Stunden wissen wir, daß heute von Tanger keine Fähren mehr abfahren, weil der Seegang zu hoch ist. Wir sollen nach Tanger Med fahren, dort würden die grossen Schiffe heute noch fahren.

Gesagt, getan, wir fahren nach Tanger Med auf der landschaftlich sehr schönen Küstenstrasse und kommen im Hafen am frühen Nachmittag an.

Dort geht es zum letzten Mal zu wie in den Souks in Marrakech. Jeder Fährgesellschaft hat einen „Marktschreier“ vor ihrem Häuschen, der einen zu dieser Gesellschaft ziehen will 🙂

Nach kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer der Tickets von einer Fähre, die in zwei Stunden fährt. Also noch locker Zeit, um aufs Schiff zu kommen.

Wir fahren Richtung Zoll und uns schwant sofort Übles – wir sind von der Herfahrt ja auch schon etwas misstrauisch geworden, was die Schnelligkeit des marokkanischen Zolls angeht 🙂

Eine lange Schlange vor der Einfahrt zum Zoll, eine vor der Polizei, einer vor dem Zoll und eine vor dem Fahrzeugscanner lassen aber auch nichts gutes erwarten. Wir warten und warten und die Stimmung sinkt immer weiter, da relativ bald klar wird, wir werden das Schiff nie erreichen. Auch eine nette Nachfrage beim Zoll meinerseits, daß unser Schiff bald fahren wird, wurde mit einem barschen „das ist nicht mein Problem“ beantwortet. Ok, bald sehen wir – immer noch in der Schlange stehend – wie unser Schiff ablegt und fährt. Naja, es wird eine Lösung geben 🙂

1,5 h nachdem unser Schiff abgelegt hat, nach ungefähr vier Stunden Zollabfertigung stehen wir an der Mole, wo unser Schiff ablegen soll. Hm, jetzt ist guter Rat teuer. Kein Offizieller ist da, die drei mitreisenden wissen auch nicht mehr. Irgendwann kommt dann ein Offizieller der Fährlinie und kontrolliert die Tickets. Auf meine Nachfrage, wann die nächste Fähre kommt, meint er in zehn Minuten. Tatsächlich ist nach einer halben Stunden eine Fähre da. Bis wir allerdings an Bord gehen dürfen ist es fast Mitternacht. Hm, eigentlich sollten wir auf die Fähre um 18:30…

Es gibt ein schönes Sprichwort: Europa hat die Uhr, Afrika hat Zeit 🙂

Egal, gegen Mitternacht legen wir ab und wir rollen uns in eine ruhige Ecke in der Fähre zusammen und schlafen sofort ein. 

Gegen zwei Uhr morgens kommen wir in Spanien an und fahren von Bord. Die Schlange an der spanischen Zollabfertigung ist ebenfalls verdächtig lang 🙂 Aber trotz aller Unkenrufe unsererseits sind wir schon um drei Uhr morgens durch den Zoll und fahren in den Nachbarort an den Yachthafen. Da soll es einen Stellplatz für Wohnmobile geben. Wir kommen um halb vier Uhr morgens dort an und nachdem ich den Parkplatzwächter mit verschiedenen Sprachen total verwirrt habe, begiessen noch unsere Ankunft in Europa mit einem halben Glas Wein, bevor wir todmüde ins Bett fallen.

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24. Mai 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Marokko 2017 | Schlagwörter: , , , , | Schreibe einen Kommentar

Marokko 2017 – Tag 20

Marokko

Tag 20 – 23.05.2017

Marrakech – Moulay Bousselham

400km

Heute geht es weiter Richtung Norden – Richtung Tanger. Leider geht unsere Zeit hier in Marokko zu Ende.

Ich weiß gar nicht, ob ich das geschrieben habe. Relativ am Anfang unser Reise haben wir von unser Fährgesellschaft eine SMS bekommen, das unsere Rückfahrt ersatzlos gestrichen wurde. Also haben wir keine Rückfahrt und müssen uns morgen ein neues Ticket organisieren. Außerdem können wir nicht bis nach Savona fahren, sondern müssen wohl oder übel komplett durch Spanien und Frankreich bis nach Hause fahren. Hm, das wird eine Plackerei.

Morgens packen wir das Auto wieder und füllen Wasser und ähnliches auf. Wir verabschieden uns, jetzt wahrscheinlich erstmal endgültig, von unseren netten deutschen Nachbarn und fahren Richtung Medina los.

Wir wollen vormittags noch kurz die Gerbereien besuchen, die sehr sehenswert sein sollen. Es gibt außerhalb der Stadtmauer einen grossen Parkplatz, wo wir unser Auto gut parken können. Als wir in die Medina reingehen, merken wir, daß wir wohl ein Stadttor zu weit im Süden reingegangen sind. Da müssen wir uns wohl oder übel Richtung Norden durchkämpfen. Das schaffen wir auch, merken aber, daß hier eher keine Touristen normalerweise unterwegs sind. Wir werden relativ schnell von einem netten Herren aufgegabelt, der uns den Weg in die Gerberei zeigen will.

Der Weg führt an einer Schule vorbei und scheinbar ist sie gerade aus. Wir merken die ganze Zeit schon eine etwas feindselige Stimmung uns gegenüber. Meine bessere Hälfte wird absichtlich von einem Halbstarken angeremmpelt, was seine Kumpels mit lauten Lachen quitiert wird. Ein kleiner Junge wirft ein Stein auf mich und als ich ihn dann auffordere, daß er das gefälligst sein lassen soll. Daraufhin beschimpft er uns lautstark auf Englisch. Das ist das erste Mal in Marokko, wo wir uns nicht wirklich wohl fühlen und eine feindselige Stimmung uns entgegen schlägt.

Endlich erreichen wir die Gerberei und die Kinder verschwinden. Wir einigen uns mit einem Herren von der Gerberei über den Preis für eine Führung und lassen uns durch die Anlage führen. Es ist wirklich spannend ein solch altes Handwerk mal in Realität zu sehen. Unser Guide erzählt uns, daß die Gerber nach demselben Traditionen seit 1000 Jahren arbeiten. Ein Erlebnis ist es auch, wenn man in Sandalen durch Haare, Fettreste und Chemikalien durchgeht 😉

Allerdings kann auch hier das Arbeiten nicht wirklich gesund sein. Die Arbeiter stehen bis zur Hüfte in Bottichen mit Chemikalien ohne wirkliche Schutzausrüstung, für uns Deutsche unvorstellbar.

Wir fahren dann gegen frühen Mittag weiter, auf die Autobahn Richtung Casablanca. Wir kommen sehr schnell voran und lassen Casablanca und Rabat schnell hinter uns. Am frühen Abend suchen wir uns einen netten Campingplatz direkt am Meer. Dort geniessen wir ein schnelles Abendessen und gehen früh schlafen.

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23. Mai 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 19

Marokko
Tag 19 – 22.05.2017
Marrakech
0km

Wir beschliessen spontan, doch noch einen Tag in Marrakech zu bleiben. Ich glaube man könnte hier auch eine Woche verbringen und würde nicht annähernd alles sehen.
Also packen wir wieder unsere Siebensachen und machen uns morgens auf den Weg in die Medina.
Eigentlich wollen wir mit dem Bus fahren, aber zwei Busse fahren komplett überfüllt an unserer Haltestelle vorbei. Eine Marokkanerin, die mit uns gewartet hat, versucht uns ein bisschen das System mit Bussen, petits Taxis und grandes Taxis zu erklären. Schliesslich nimmt sie uns zu einer Taxiwartestelle in der Nähe mit und erklärt einem etwas mürrischen Taxifahrer, daß wir zu ihr gehören und wir gefälligst auch den Einheimischen Preis zahlen sollen. Das klappte einwandfrei, so daß wir für 50 Cent über 12 km gefahren werden 🙂
Wieder einmal mehrere Sachen zum Lernen: erstens die Marokkaner sind sehr hilfsbereit, zweitens Frauen haben hier im Land ganz schön die Hosen an und drittens es gibt immer mehrere Preise: teuere Touristenpreise, günstige Touristenpreise und die Einheimischen Preise 🙂
So kommen wir eine spannende Erfahrung reicher in der Medina an und stürzen uns sofort ins Getümmel. Wir wollen ein paar Sachen einkaufen und ein paar spezielle Ecke der Souks anschauen. Das mit dem Einkaufen klappt mittlerweile sehr gut, auch das Handeln wird immer besser 🙂
Das mit dem ein bestimmten Ort in den Souks finden, klappt noch nicht so gut. Auch auf GPS ist in den schmalen Gassen nicht so recht verlass. Aber es findet sich immer jemand, dem sein Bruder oder Vater oder Cousin dort arbeitet und der einem den Weg zeigt 🙂
So finden wir die Wollfärberei. Das ist sehr spannend anzuschauen. Die Handwerker rühren dicke Stoffballen mit der Hand in Farbbädern um. So wie sie ausschauen, glaube ich nicht, daß sie jemals die Farbe von den Armen wieder runter kriegen. Uns wurde versichert, daß die Farben alle natürlich und nicht giftig sind, aber irgendwie glauben wir das nicht.
Mittags verschlägt es uns in ein kleines Restaurant in einem Gässchen, wo wir leckeres marokkanisches Essen geniessen. Leider können wir den Salat, der sehr verlockend aussieht und schön auf dem Teller drapiert ist, aus verständlichen Gründen nicht essen. Ich kriege so langsam richtig Lust auf Salat 🙂
Über die heissen Nachmittagsstunden fahren wir wieder zurück auf unseren Platz und geniessen ein zwei Stunden am kalten Pool. Diesmal mit einem grossen Taxi zu einem günstigen Touristenpreis 🙂
Abends fahren wir diesmal mit dem Bus wieder in die Stadt, um was zu essen und nochmal die Stimmung am Djemaa el-Fna, dem grossen Platz zu geniessen.
Das klingt jetzt so, als ob wir immer einen genauen Plan haben, mit was für einem Transportmittel wir in die Stadt fahren. Das ist natürlich nicht so. Man steht an der Strasse, winkt dem einem oder dem anderen Taxi oder Bus und fragt nach dem Preis. Der ist meistens viel zu hoch, man merkt aber schnell, ob der Fahrer zum Handeln bereit ist. Wenn der Preis weiter zu hoch ist, wartet man auf das nächste oder sonst wird man gefahren 🙂
Wir geniessen nochmal die marokkanischen Leckereien, die man am Strassenrand in den Souks und auf dem Platz kriegen kann und gehen dann in die Brasserie de glacier. Das ist ein kleines Café mit einer riesigen Dachterrasse, von der man einen Wahnsinnsblick über den Platz hat. Die Ober sind zwar sehr unfreundlich, die Preise sind gesalzen, aber der Blick ist unbezahlbar!
Nach einer Stunde da oben wird es uns tatsächlich zu kalt 🙂 und wir suchen uns nach dem oben genannten System eine Möglichkeit heimzufahren.
Wir lassen dann den Abend am Bus auf dem Campingplatz ausklingen. Das war dann unser letzter richtiger Abend in Marokko. Ab morgen müssen wir uns so langsam auf die lange Heimfahrt machen.

 

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22. Mai 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Marokko 2017 | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Marokko 2017 – Tag 18

Marokko

Tag 18 – 21.05.2017

Marrakesch

0km

Heute wollen wir uns Marrakech anschauen. Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste arabischen Millionenstadt.

Wir fahren mit dem öffentlichen Bus in die Medina. Das klappt mittlerweile auch schon ganz routiniert 🙂

Die erste Station in dieser Stadt in der Medina (der Altstadt) ist sicher der Djemaa el Fna – der Platz der Gehängten. Das soll der schönste und lebendigste Platz in Marokko sein.
Wir sind dort morgens und da ist noch nicht wirklich was los. Ein paar Gaukler, ein paar Schlangenbeschwörer und sonst nicht viel. Aber der orientalische Flair ist schon deutlich zu merken.
Da die Souks sich direkt anschliessen, lassen wir uns gleich in das orientalische Shoppingparadies hineintreiben. Hier kriegt man wirklich alles. Kleidung, Essen, Metallhandwerk, Holzsachen bis hin zu lebenden Tieren und Zahnprothesen (natürlich gebrauchte 🙂

Wir merken schnell, daß das alles sehr touristisch ist und auch die Preise zum Teil nicht so günstig sind wie auf dem Land. Allerdings kann man immer ein, zwei Strassen „falsch“ abbiegen und schon ist man dort, wo nur noch die Einheimischen einkaufen. Wir verlaufen uns auch gleich in dem Gewirr von Gassen und Gässchen, aber die Einheimischen sind sehr hilfsbereit, wenn es darum geht wieder zurück zu finden 🙂

Es ist spannend, wenn man Photos von Marrakech von vor 100 Jahren sieht, hat sich eigentlich nicht viel verändert – nur die selbstmöderisch durch die Gässchen rasenden Motorräder gab es damals wohl nicht 🙂

Mittags gehen wir in ein Restaurant in einer Seitenstrasse, daß wohl eigentlich nur von Einheimischen frequentiert wird. Dementsprechend ist die Speisekarte: halbes Kilo Lamm oder ganzes Kilo Lamm 🙂

Egal es schmeckt sehr lecker, wenn auch ein bisschen fett mit viel Öl. Wir fahren dann mit dem Bus zurück zum Campingplatz, um die Mittagshitze dort am Pool zu ertragen. Wobei heute war ein Temperatursturz in Marrakech. Gestern 42 Grad, heute nur noch 33 Grad 🙂

Am Campingplatz angekommen, sehen wir, daß ein paar Deutsche, die wir in Zagora kennengelernt haben, zwei Plätze neben uns stehen. Wir tratschen gleich ein wenig über die letzten Tagen und verabreden uns für abends, um zusammen in die Stadt zu fahren.

Abends wollen wir wieder mit dem Bus in die Stadt, aber irgendwie fährt kein Bus, also nehmen wir uns ein Taxi zusammen. Das ist auch etwas praktisches, man lässt sich reinfahren und nennt dem Taxifahrer eine Uhrzeit oder kriegt eine Visitenkarte mit Handynummer und trifft sich später wieder und er fährt einen heim. 

Wie hat sich der Platz Djemaa el Fna jetzt verändert? Es laufen Hunderte, wenn nicht Tausende Leute herum, es ist eine unglaubliche Geräuschkulisse und eine Unzahl an unbekannten Gerüchen, die auf einen einschlagen. So habe ich mir Marokko überall vorgestellt 🙂 Überhaupt muss ich sagen, daß dieser Platz am Abend wohl das tollste der ganzen Reise war.

Wir schlendern ein bisschen über den Platz, hören den Geschichtenerzählern zu (eine Erfindung aus den letzten Jahrhunderten, sie erzählen Geschichten aus Marokko und überhaupt der arabischen Welt mit einer Inbrunst, bei der Du selber ganz gefesselt bis, obwohl ich die Sprache gar nicht verstehe :-), laufen an den Garküchen vorbei und gehen noch ein wenig in die Souks. 

Hier hat sich der Anblick auch verändert. Manche der Hauptgassen sind noch hell erleuchtet und der Rubel rollt, andere Gassen sind schon total dunkel. Wir lassen uns mal wieder aus dem touristischen Bereich heraus treiben, bis es immer dunkel und verlassener wird. Wir werden von verschiedenen Marokkanern angesprochen, daß wir wieder zurückgehen sollen, das wäre besser für uns. Hm, keine Ahnung, warum uns das gesagt wird, wir fühlen uns nicht gefährdet, aber da uns so langsam eh der Hunger plagt, gehen wir zurück. 

Auf dem Hauptplatz gehen wir in eine der unzähligen Garküchen – das ist ein Erlebnis! Lautstark wird um die Kundschaft gebuhlt, man fühlt sich wie bei den Marktschreiern von Hamburg. Das Essen ist sehr lecker, allerdings sind die Portionen auch miniklein. Auch hier ist die Rezension angekommen.

Wir gehen danach auf die Aussichtsterrasse des Café de France, wo man tolle Bilder von oben auf den Platz machen kann, geniessen dann ein paar kalte Getränke und gehen dann zu unserem Treffpunkt, wo wir uns mit unseren deutschen Nachbarn verabredet haben, um wieder heimzufahren.

Dort versuchen wir unseren Taxifahrer wieder zu erreichen, aber leider funktioniert die Handynummer auf der Visitenkarte nicht. So müssen wir erst durch ein paar zähe Verhandlungen, um zu unserem Preis ein Taxi zu bekommen, dass uns heimfährt 🙂

Dort angekommen, tratschen wir noch eine Weile um alle Eindrücke zu verarbeiten und fallen dann todmüde ins Bett. 

 

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21. Mai 2017 von iljaosthoff
Kategorien: Marokko 2017 | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Marokko 2017 – Tag 17

Marokko

Tag 17 – 20.05.2017

Ait Ben Haddou – Marrakesch

180km

Heute morgen lassen wir es langsam angehen. Es soll die Strasse weiter rauf eine tolle Pizzeria geben, da wollen wir mittag essen. Sie ist auch nur 40 km entfernt, also sollten wir schnell dort sein.

Wir waschen noch ein bisschen Wäsche, füllen den Wassertank auf und räumen auf. So langsam fahren wir los. Zuerst noch durch ein breites Tal, dann wird es immer schmaler. Leider wird die Strasse auch immer schmaler und vor allem mit Schlaglöcher gepflastert. Wir fahren ja auch in den hohen Atlas. Es ist eine sehr spannende Landschaft, mit tiefen Tälern, steilen Bergwänden und kleinen Orten, die sich an der Bergwand festhalten. 

Anfangs kommen wir wegen der zahlreichen Photostops nicht richtig vorwärts, später wegen der Strasse. Irgendwann verlässt uns auch noch der Teer und es wird richtig steil. Naja, alles kein Problem für unser Goldstückchen, aber die Zeit rennt uns davon. Wenn man erst mal 5 km in einer halben Stunde schafft, dann sind 40 km echt weit 🙂

Aber was solls? In Afrika gehen die Uhren anders und aufregen bringt auch nichts. Die Landschaft ist wildromantisch, in den Ortschaften gibt es viel zu sehen, also zuckeln wir langsam durch die Gegend.

Irgendwann sind wir wieder auf der Hauptstrasse und hoffen ab da geht es schneller. Hm, weit gefehlt, es geht noch weiter nach oben und man kommt sich vor wie in Tibet – man wird von kräftig geschmückten LKWs den Berg rauf gejagt 🙂

Irgendwann sind wir dann auf dem Pass – immerhin 2200 Meter hoch und schon geht es wieder runter. Jetzt merken wir, daß irgendetwas mit unserer Navigation zur Pizzeria wohl nicht sitmmt, denn die liegt plötzlich weit hinter uns. Ok, dann halt keine Pizza, wir werden auch was anderes finden. Es geht ewig den Berg runter, die Strasse ist begrenzt besser als die bergauf, dementsprechend langsam kommen wir voran. Schliesslich kommen wir noch an einen LKW Unfall vorbei, der grade weggeräumt wird und wir kriegen dafür noch den letzten Stau ab.

Irgendwann halten wir an einem netten Strassencafe mitten im Nirgendwo und essen leckere Bratspiesse. Man muss dazu sagen, in Marokko liegen leckere Restaurants eher direkt an der Strasse als weiter weg. 

Als wir dann endlich aus dem hohen Altas runter sind, kommen wir dann auch relativ schnell in einer Bullenhitze in Marrakesch an. Da wir wahrscheinlich zwei Tage hier bleiben wollen, fahren wir zum nächsten Supermarkt am Strassenrand. Das ist ein Carrefour Hypermarche. Das ist die totale Sinnesüberflutung. Nach zwei Wochen mehr oder minder in kleinen Orten mit wenig Leuten in einen Supermarkt zu gehen, der gefühlt so gross ist wie ein Fussballfeld, ist schon heftig.

Tapfer kämpfen wir uns durch die Regalreihen und haben bald alles zusammen, so daß wir zu unserem Campingplatz fahren können. 

Dort springen alle trotz der vorgerückten Stunde noch schnell in den Pool, bevor wir den Abend mit einem kleinen Essen am Bus ausklingen lassen. 

 

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20. Mai 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 16

Marokko

Tag 16 – 19.05.2017

Ouarzazate – Ait Ben Haddou

50km

Heute morgen geht es weiter Richtung Norden. Zuerst wollen wir noch schnell Geld umtauschen und nachdem wir mittlerweile das System kennen, sollte es schnell gehen.

Kurz vor der Bank geparkt und rein. Der Schalter ist frei, also sollte es schnell gehen. Hm, die Dame hinter dem Schalter ist allerdings selbst für marokkanische Verhältnisse langsam 🙂

Ich komme aus der Bank heraus und finde meine bessere Hälfte bei unserem Auto umringt von vielen gestikulierenden Männern. Schnell laufe ich hin und erfahre, daß ein älterer Herr gegen unser Auto gefahren ist. Und er will sich entschuldigen und sofort gehen. Wir müssen ihm erstmal erklären, daß wir das anders sehen und erstmal die Schäden an unserem Auto anschauen müssen. Das sehen alle anderen wohl nicht so, so daß wir erstmal mit der Polizei drohen müssen, damit wir unser Auto anschauen können. Daraufhin wird uns erklärt, wir können die Polizei gar nicht rufen, da wir falsch geparkt haben – interessante Auffassung 🙂 (für alle die Marokko mal besuchen wollen, wenn der Bordstein rot weiß gestreift ist, dann bedeutet das Parkverbot, wenn er grün weiß ist, dann darf man parken 🙂

Es ist unserem Auto auf den ersten Blick nicht viel passiert und der Unfallgegner sagt, daß er irgendeine Erkrankung im Kopf hat und wedelt mit einem Röntgenbild vor unseren Augen herum. Hm, wir sagen uns, er sollte dann halt nicht mehr Autofahren, aber egal, noch schnell Photos gemacht und weiter gehts.

Gegen frühen Mittag erreichen wir unser Etappenziel Ait Ben Haddou. Das ist ein verlassenes Lehmdorf, welches mittlerweile unter dem Schutz des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Berühmt ist es als Filmkulisse geworden, hier wurden Filme wie Asterix  , Indiana Jones, Gladiator, Lawerence von Arabien und viele mehr gedreht. Es ist ein wirklich tolles Dörfchen, man kriegt das Gefühl, es könnte jeder Zeit Indiana Jones um die Ecke kommen 🙂

Leider ist es auch sehr touristisch und mittags auch sehr heiss, so daß wir unseren Rundgang etwas beschleunigen und wieder zum Auto zurückgehen. Dort essen wir schnell zu mittag und steuern den nächsten Campingplatz an. Dort gibt es ein kleines Schwimmbad, in dem wir den Nachmittag verbringen. 15 Grad sind toll bei über 40 Grad Aussentemperatur 🙂

Gegen abend essen wir in dem Restaurant vom Platz und erleben eine kleine Überraschung – es regnet für 5 Minuten 🙂 Davon lassen wir uns nicht abbringen und essen sehr lecker zu Abend. 

 

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19. Mai 2017 von iljaosthoff
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Marokko 2017 – Tag 15

Marokko

Tag 15 – 18.05.2017

Agdz – Ouarzazate

80km

Den Tag beginnen wir nach dem üblichen Aufrüsten des Fahrzeuges (Wasser desinfizieren, Tank auffüllen, Zeug verräumen) im örtlichen Souk zum Auffüllen unserer Vorräte.

Wir werden auch gleich von einem netten Herren angesprochen, der einen Bruder in Hamburg hat. Er fragt uns, wie uns das Land bis jetzt gefällt, wo wir bis jetzt überall waren und ob wir Zeit für einen Willkommenstee haben. Wir versprechen, daß wir später nochmal vorbeikommen und gehen erstmal auf den Souk einkaufen.

Dort werden wir an einem Gemüsestand von einem anderen netten Herren angesprochen, ob wir Deutsche sind. Nachdem wir ein bisschen reden, fragt er, ob ich ihm einen Gefallen tun kann – und ratet mal was? Ja, genau, ich soll einen Brief an einen Deutschen schreiben 🙂

Also schreibe ich in 24 Stunde zum zweiten Mal einen Brief auf Deutsch für jemanden in Deutschland 🙂

Er macht uns dazu noch leckeren Safran Tee und wir kommen ins Gerede. Er erzählt uns von seinen kranken kleinen Zwillingen und will noch wissen, was das für Medikamente sind, die er geschenkt bekommen hat. Gerne erklären wir ihm alles und geben ihm Ratschläge wie er die Medikamenten verwenden soll – dabei sehen wir allzu deutlich dass das marokkanische Gesundheitswesen auf dem Land eher auf dem Stand von vor 50 oder 60 Jahren bei uns ist. Irgendwie ist der Tee alle und wir verabschieden uns herzlich.

Dann gehts zurück zum Auto und in den nächsten Teppichladen rein, weil wir dort ja noch eine Verabredung zum Tee haben 🙂

Auch mit diesem Herrn entwickelt sich ein sehr interessantes Gespräch. Er hat schon mehrmals die Sahara mit Kamelen durchquert. Es kommt dann das Gespräch darauf, was wir beruflich machen und schon hören wir, daß er an Diabetes leidet und wohl vor einem Jahr einen Schlaganfall hatte. Das muss eine Berufskrankheit sein – aber schon haben wir einen erneuten Einblick in das Gesundheitswesen. Irgendwann ist dann auch dieser Tee leer und wir fahren mit ungefähr einem Liter Safran Tee im Bauch weiter 🙂

Gegen Mittag kommen wir in Ouarzazate an, unserem Etappenziel. Wir quatieren uns auf einem Campingplatz ein, um die heissen Mittagsstunden dort zu verbringen.

Gegen späten Nachmittag wenn es kühler wird, also als es nur noch 38 Grad warm war 🙂 fahren wir zu den Atlasstudios hinter der Stadt.

Das sind Filmstudios, die man besuchen kann. Hier wurden Filme wie Laurence von Arabien, Die Mumie oder auch James Bond – The Living Daylights gedreht, um nur ein paar zu nennen. Wir machen eine Führung mit, die sehr interessant ist, Du kannst von  Ägypten nach Marokko und weiter nach Judäa in 2 Minuten laufen 🙂 Mich hat vor allem fasziniert, daß alle Kulissen wirklich aus Pappe bestehen. 

Nach einer Stunde fahren wir wieder in die Stadt zurück und kommen an dem Filmmuseum der Stadt vorbei, da müssen wir natürlich auch wieder rein. Drinnen merken wir, dass es weniger ein Museum ist, als eine weitere Filmkulisse – hier steht zum Beispiel die einzige christliche Kirche in Marokko – natürlich auch eine Filmkulisse 🙂

Dann geht es endgültig zum Campingplatz, wo wir den Abend bei einem leckeren Essen ausklingen lassen.

 

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18. Mai 2017 von iljaosthoff
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